brauner Kellerschwamm

Zerstört Holz: Brauner Kellerschwamm

Der Kellerschwamm ist auch als Brauner Kellerschwamm oder Brauner Warzenschwamm bekannt und neben dem Echten Hausschwamm der bekannteste Gebäudepilz in unseren Breiten, der holzzerstörende Wirkung hat. Irrtümlich entsteht aufgrund der Bezeichnung Kellerschwamm der Eindruck, dass dieser Pilz sich auf die Kellerräume beschränkt. Tatsächlich kann er aber alle Teile des Gebäudes befallen.

Während der Kellerschwamm zunächst eine weiße Farbe hat und flache Fruchtkörper ausbildet, ist seine Verfärbung im weiteren Wachstum dann braun mit warzenartigen Erhebungen. Holz, Feuchtigkeit und ein warmes Klima bilden die optimalen Bedingungen für den Kellerschwamm, weshalb auch Waschküchen zum Beispiel besonders häufig von dem Schädling befallen sind.

Brauner Kellerschwamm bewirkt im Holz einen Abbau von Zellulose und genau hierin liegt die Gefahr, denn das Holz verliert seine Masse und damit auch die Festigkeit.

Die Bekämpfung des Kellerschwamms erfolgt im ersten Schritt durch die Entfernung sämtlicher befallener Holzteile, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Vorbeugend kann dem Kellerschwamm nur durch die Vermeidung der Kombination Holz und Feuchtigkeit begegnet werden, denn der Kellerschwamm lässt sich nicht mit handelsüblichen Chemikalien bekämpfen. Häufig sind es übrigens auch beschädigte Wasserleitungen, die gerade in alten Gebäuden mit viel Holzanteil dem Kellerschwamm optimale Bedingungen bieten.

Hausschwammbekämpfung

Infos zur Hausschwammbekämpfung

Der Hausschwamm erinnert mit seinem sich bis zu 20 cm ausbreitenden flachen, mittig bräunlichen Fruchtkörper eher an ein verdorbenes Spiegelei. Als gestellter Faltenpilz zählt er zur Gattung der Röhrlinge und firmiert in Europa als bedeutendster Holzzerstörer. Als Erreger der so genannten Braunfäule verursacht er nicht nur Ekel, sondern auch immense wirtschaftliche Schäden. Er befällt tragende Teile aus Holz, Fachwerkkonstruktionen und Dachstühle, so dass eine Hausschwammbekämpfung unerlässlich ist.

Dem Auge einmal mit einem oder mehreren Fruchtkörpern sichtbar geworden, meldet er sich als oberflächliches Symptom einer tief liegenden Störung im Bauwerk an, deren Behebung mit bloßem Entfernen des Fruchtkörpers nicht getan ist. Serpula lacrymans oder Merulius lacrymans befällt verbautes feuchtes Holz, baut Zellulose ab. Das sich bräunlich verfärbende Holz wird zunächst querrissig und zerfällt alsdann in unzählige kleine Würfel. Es bietet sich ein Anblick, der so gut vorstellbar weil bekannt ist. Meterlange bis bleistiftdicke Myzelstränge können sich auch über Mauerwerk ausbreiten, sogar lange Kanäle durch Mauerwerk hindurch bohren. Kommt der Fruchtkörper also an die Oberfläche, ist es zu spät. Myzelstränge sind gleichzeitig die Wasserversorgung für die Fruchtkörper, stärken deren Autonomie, dass sie sogar trockenes Holz zerstören können.

Das Ausmaß der Schädigung zeigt deutlich, wie sehr auf biologische oder chemische Präparate zur Hausschwammbekämpfung verzichtet werden kann. Unbeeinflusst vom Kostendruck sollte folgender Weg gegangen werden: Einschalten einer Fachfirma, die die Ursache des Befalls ausfindig macht, um die nachhaltige Beseitigung einzuleiten. Tragwerksschäden und Standsicherheit werden statisch geprüft, Holz und mineralische Bauteile werden entpilzt. Die Wiederherstellung geschieht durch Maurer und Zimmerleute. Ökologische Verfahren können zum Einsatz kommen.

Was ist echter Hausschwamm

Echter Hausschwamm - Serpula Lacrymans

Als echter Hausschwamm wird in der Regel immer der holzzerstörende Pilz mit dem lateinischen Namen Serpula Lacrymans bezeichnet. Im Jahr 2004 wurde der Hausschwamm als Pilz des Jahres bezeichnet. Er befällt vor allen Dingen immer die Arten von Holz, die schon verbaut worden sind. Um Leben zu können, benötigt der Hausschwamm einen feuchten, aber in keinem Fall, einen zu kalten Lebensraum. Man findet ihn besonders am sogenannten Totholz, aber durchaus auch an vielerlei organischen Materialien. Hierzu können Spanplatten ebenso zählen, wie auch Stroh und Schilf.

Der Hausschwamm fühlt sich aber auf Eichenholz weniger wohl, was auch den geringen Befall auf diesem Holz beweist. Durch die im Eichenholz vorhandenen Gerbsäuren und auch durch die anderen Inhaltsstoffe des Eichenholzes, die wiederum als natürliche Fungizide wirken, hat er keine Chance zum Überleben.

Allerdings sollte hier auch erwähnt werden, dass echter Hausschwamm auch Mauerwerk und alten Beton befallen kann. Beim Holz findet der Hausschwamm idealste Bedingungen bei einer 50-prozentigen Holzfeuchte vor; aber er kann sogar als einziger Pilz auch Holz mit einer 20-prozentigen Feuchte befallen. Das macht ihn auch so gefährlich. Er kann sich sogar in Deckenschüttungen bis auf eine Länge von 10 Metern ausbreiten und dies auch auf sehr trockenem Material, solange er nur eine Feuchtigkeitsquelle zur Verfügung hat. Die optimale Wachstumstemperatur für den  Hausschwamm wird von den Experten mit zwischen 28 Grad Celsius und 22 Grad Celsius benannt.

Hausschwamm

Hausschwamm zerstört Holz

Der Begriff Hausschwamm (kurz von “Echter Hausschwamm”) steht für einen Pilz, dessen lateinische Bezeichnung “Serpula lacrymans” ist. Bedingt durch seinen Lebensraum und die Folgen davon, ist er für die Menschen ein als “holzzerstörend” bezeichneter Pilz. Und zwar lebt er im feuchten, in Gebäuden verbauten, Holz (auch Totholz genannt), wobei er entsprechende Schäden verursacht.

Die vom Hausschwamm hervorgerufenen Schäden sind an der Holzoberfläche zu sehen. Zu erkennen ist er durch die für ihn charakteristische rostbraune watteartige Masse und den weißen Rändern. Allerdings wächst er langsam und unbemerkt, so dass die Schäden spät entdeckt werden. Die Wirkung (Braunfäule genannt) für das befallene Holz ist, dass ihm die Zellulose entzogen wird.

Neben der Holzkonstruktion kann der Hausschwamm auch das Mauerwerk befallen. Laut BGB ist der Befall ein schwerer, in manchen Bundesländern sogar meldepflichtiger, Baumangel. Die sehr schwierige Schadensbekämpfung ist nur von dafür autorisierten Fachunternehmen vorzunehmen und zudem von einem Sachkundigen zu überwachen. Reicht Sanierung nicht aus, ist die Holzkonstruktion auszutauschen, gegebenenfalls auch das Mauerwerk zu erneuern.

Vorbeugung ist besser als Schadensbekämpfung. Daher muss das für neue Holzkonstruktionen verwendete Holz nach entsprechenden DIN Normen imprägniert werden. Zumal der Befall neben Wertminderung des geschädigten Gebäudes auch die Gesundheit der Menschen dadurch gefährdet , dass sich durch den Hausschwamm zudem Schimmelpilze bilden. Beim Hausverkauf den Hausschwammbefall verschweigen, kann - falls er meldepflichtig ist - einen Schadensersatz nach sich ziehen.